Die besten Tipps für Marseille

Trendstadt mit schöner Küstenregion

Einst war das „Tor zum Orient“ eine der reichsten Städte der Welt, dann ruinierten Mord und Mafia den Ruf der großen südfranzösischen Hafenmetropole. Noch heute wird mit die zweitgrößte Stadt des Landes oft nur Kriminalität und Fremdenfeindlichkeit assoziiert, doch die Stadt gibt sich große Mühe, in einem neuen, besseren Licht zu erstrahlen.

Bestes Beispiel ist das einstige Schmuddelquartier Le Panier, das sich in den vergangenen Jahren zum sympathischen Flanierviertel mit attraktiven Restaurants und Geschäften entwickelt hat. Weiteres Beispiel: das Hafenviertel La Joliette und Les Docks: Die sensibel restaurierten alten Speicher sind mittlerweile von Firmen bezogen und zwischen dem Backstein der ehemaligen Lagerhallen wird nun Pasta & Panini kredenzt. Und weiter geht’s: Am Fort Saint-Jean soll eine neue Promenade samt Museum für die vielfältigen Kulturen des gesamten Mittelmeerraums entstehen.

Doch auch an bereits existierenden Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht. Von Weltrang ist etwa die künstlerische Qualität seiner Jugendstiloper. Und auch das Ballett und die Theater brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.

Darüber hinaus haben der ältesten Stadt Frankreichs zahlreiche Kulturen und Völker ihren Stempel aufgedrückt. Ihre lange Geschichte, die mit der Gründung durch griechische Seefahrer im Jahre 600 v. Chr. begann, erzählt das Musée d’Histoire de Marseille sehr anschaulich.

TOP TEN FAKTEN

Einwohner: 800.000 | Zeitverschiebung: MEZ | Flughafen: Aéroport Marseille Provence (MRS), 25 Kilometer ins Stadtzentrum | Sprache: Französisch | Währung: Euro | Preis für 1 Big Mac: 3,20 € (Big-Mac-Index) | Einreise: keine Besonderheiten | Beste Reisezeit: April-Juni, September-Oktober | Vorwahl: +33 / (0)4 | Info: www.marseille-tourisme.com

Autor: Christian Haas, Reise-Top10 Redaktion | Bilder: www.pixelio.de

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