Die besten Tipps für Bangkok
Heilige Stätten und pulsierendes Nachtleben
Noch immer spielt das Wasser im einstigen „Venedig des Ostens“ eine Rolle, auch wenn die meisten Kanäle mittlerweile zugeschüttet sind. Noch immer wimmelt der Chao Phraya, der behäbige „Fluss der Könige“, von Lastbooten, Fähren und Linienschiffen. Doch am Ufer schieben sich jetzt spiegelnde Wolkenkratzer vor die Silhouetten der Tempel, und Hochstraßen auf Betonstelzen durchschneiden das Häusermeer.
Kein Zweifel: Für viele Orte wird das Bild von den 1001 Gesichtern gern bemüht – auf die thailändische Kapitale trifft es tatsächlich zu. Gegensätzliches vereinen, das ist Bangkoks Stärke, und der Kitt, der diese beiden Welten zusammenhält, sind die Menschen. Ihr Stolz auf eine uralte Kultur scheint sie gegen jede großstädtische Hektik immun zu machen.
Das heißt nicht, dass Bangkok je richtig zur Ruhe käme. Nicht umsonst zählt ein Nachtmarkt zu seinen herausragenden Attraktionen. Wo früher eine Bananenplantage lag, drängen sich heute Stände mit Prada- und Rolex-Imitaten, und im umliegenden Rotlichtviertel werben Go-Go-Bars um Kundschaft.
Doch pulsierendes Nachtleben und heilige Stätten schließen sich in dem enorm wachsenden Stadtmoloch nicht aus. Die rund elf Millionen Bewohner finden nach wie vor genug Orte der Stille und Besinnung. Dazu gehören die rund 400 Tempel der Stadt. Einige sind auch für Touristen geöffnet, mehr noch, sie sind geradezu ein Must bei einem Bangkok-Stopp.
TOP TEN FAKTEN
Einwohner: 11 Mio. | Zeitverschiebung: MEZ+6 (Ende März-Ende Okt. MEZ+5) | Flughafen: Suvarnabhumi International Airport (BKK), 30 Kilometer ins Stadtzentrum | Sprache: Thai | Währung: Baht | Preis für 1 Big Mac: 38 Baht - ca. 1,20 € (Big-Mac-Index) | Einreise: 6 Monate gültiger Reisepass ist Pflicht; bis 30 Tage Aufenthalt bedarf es keines Visums, bei längeren Aufenthalten wird ein Tourist Visum benötigt; keine Impfpflicht | Beste Reisezeit: November-März | Vorwahl: +66 / (0)2 | Info: www.thailandtourismus.de
Autor: Christian Haas, Reise-Top10 Redaktion