Die besten Tipps für eine Reise nach Santiago
Am Ende des Jakobswegs wartet eine wunderschöne Stadt
„Ich bin dann mal weg“ war der Buchrenner 2007. Damit hat Hape Kerkeling den Hype um Europas meistgewanderten Pilgerpfad, den spanischen Jakobsweg, noch weiter befeuert. Hunderttausende machen sich zu Fuß oder hoch zu Ross, mittlerweile auch per Rad und gar per Rollstuhl auf den Weg der Erleuchtung oder zumindest der Selbsterfahrung und folgen dem Zeichen der Muschel. Das physische Ziel der meisten Wanderer ist dabei Jakobs Grab, das sich in der Kathedrale im nordspanischen Santiago de Compostela befindet. Kein Wunder also, dass in der Hauptstadt Galiciens die Themen Pilgern und Jakobsweg groß geschrieben werden.
Doch mittlerweile kommen Besucher nicht nur als Pilgerer, sondern auch als normale Stadttouristen. Im historischen Stadtkern, einem der schönsten und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstädte Spaniens, tauchen sie dann ein in die jahrhundertealte Geschichte der Stadt, die an jeder Ecke präsent ist. Die engen Gassen, die Kirchen, rund 80 historische Monumente und die gut in Schuss gehaltenen Häuser erzeugen eine wohlige Atmosphäre.
Auf der anderen Seite bietet Santiago als mittlere Großstadt alle erdenklichen Annehmlichkeiten – Kinos, Cafés, Discos, Museen und Shoppingmöglichkeiten. Zu den populären Treffpunkten neben der Restaurantstraße Rúa do Franco zählen die besonders bei Einheimischen beliebten Altstadtgegenden um die Rúa da Caldeireria und die Plätze Cervantes und Pescadería Vella.
TOP TEN FAKTEN
Einwohner: 100.000 | Zeitverschiebung: MEZ | Flughafen: Aeropuerto de Santiago de Compostela (SCQ), 15 Kilometer ins Stadtzentrum | Sprache: Spanisch | Währung: Euro | Preis für 1 Big Mac: 3,20 Euro (Big-Mac-Index) | Einreise: keine Besonderheiten | Beste Reisezeit: Mai-September | Vorwahl: +34 / (0) 981 | Info: www.santiagoturismo.com
Autor: Christian Haas, Reise-Top10 Redaktion